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Medienmitteilung

Schoren-Mieter sollen geschützt werden

Das Kündigungsdrama rund um die sogenannten „Schoren-Hochhäuser“ bewegt die SVP sehr. Schon in der damaligen Ratsdebatte hat sich die SVP dafür stark gemacht, dass mit der Eigentümerin, der Credit Suisse, eine Lösung gefunden wird. Angesichts der aktuellen Situation und der anhaltenden Corona-Pandemie ist Augenmass gefordert. Die SVP fordert die Credit Suisse auf, auf die geplanten Renovationen in diesem Umfang zu verzichten und den Mietern ihr Zuhause zu erhalten.  

Das Schicksal rund um die Massenkündigungen der Mieterschaft der sogenannten „Schoren-Hochhäuser“ am Schorenweg bewegt die SVP schon lange. Deshalb hat sie auch schon im Jahre 2019 einen entsprechenden Vorstoss im Grossen Rat unterstützt, welcher eine Lösung mit der Wohnüberbauungseigentümerin, der Firma Credit Suisse, und den Mietenden einverlangte. Es sollte zwingend dafür gesorgt werden, dass die beiden Hochhäuser weiterhin bezahlbaren Wohnraum aufweisen, der gegen Verdrängung durch Kündigungen geschützt bleibt.

Die SVP bedauert, dass offenbar bis heute keine Lösung mit der Credit Suisse gefunden werden konnte. Die Wohnungen, so belegen es Berichte, befinden sich keineswegs in einem sehr schlechten und total renovationsbedürftigen Zustand. Die knapp 400 Menschen, die in dieser Anlage wohnen, sollten deshalb ihr Zuhause nicht verlieren müssen. Die Credit Suisse sollte dabei zur Kenntnis nehmen, dass die baselstädtische Stimmbevölkerung – u.a. eben gerade wegen solchen Massenkündigungen – bei Abstimmungen die derzeitige Wohnraumpolitik kritisiert hat.

Die SVP ruft deshalb die Credit Suisse nochmals dazu auf, mit der Vertretung der Mieterschaft eine einvernehmliche Lösung zu finden. Gerade angesichts der aktuellen Corona-Pandemie und der daraus folgenden Wirtschaftskrise mit einer erhöhten Arbeitslosigkeit sind derartige Massenkündigungen nicht vertretbar und für die betroffenen Mietparteien eine erhebliche physische und psychische Belastung. Die SVP fordert zudem das zuständige Präsidialdepartement auf, sich in dieser Angelegenheit nochmals für die Mieterschaft starkzumachen und gemeinsam mit der Eigentümerin Lösungen für Teilsanierungen zu finden, damit die Mieterschaft in ihren geliebten Wohnungen verbleiben kann. Die entsprechenden energetischen Sanierungen und die Erdbebenertüchtigung sollen selbstverständlich gemacht werden. Diese dürfen aber nicht dazu führen, dass sich die bestehenden Mieterinnen und Mieter danach die Wohnungen nicht mehr leisten können und aus diesen Hochhäusern vergoldete Luxus-Appartements werden.

Schweizerische Volkspartei Basel-Stadt

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